Umbauen, sanieren, renovieren: Wann macht eine Komplettsanierung Sinn?

Ob wir es wollen oder nicht, viele Dinge gehen mit der Zeit kaputt. Auch Häuser gehören dazu. Fassade, Dach, Türen und Fenster sind das ganze Jahr über der Witterung und anderen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Im Inneren des Hauses wiederum gibt es Heizkörper, Rohre oder Lüftungsanlagen, die gewartet werden müssen. Mit einer Sanierung sind Sie nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sondern erfüllen auch die gesetzlichen Energiesparvorschriften. Dies ist besonders wichtig bei Altbauten, die einen hohen Energiebedarf haben. Sprechen Sie uns an, die Müller Fensterbau GmbH berät Sie ausführlich zu allen Fragen rund um die Sanierung.

Was bedeutet Renovieren, Sanieren und Komplettsanieren?

Beginnen wir mit der Renovierung. Mit Renovierung sind Schönheitsreparaturen gemeint. Alles, was optisch unbefriedigend ist und den Wohnkomfort mindert, wird renoviert. Dazu gehören das Streichen oder Tapezieren von Wänden und Decken ebenso wie das Ausbessern kleinerer Putz- und Holzschäden.

Bei der Sanierung geht es um größere Mängel, Bauschäden und alles, was die Sicherheit gefährden kann. Beispiele sind der Austausch undichter Fenster oder die Erneuerung der elektrischen Leitungen. Die Sanierung kann schrittweise durchgeführt werden. Bei der Komplettsanierung, auch Kernsanierung genannt, wird das Haus komplett entkernt und genauestens untersucht. Die Kernsanierung wird bei Altbauten, massiven Wasserschäden, wenn Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten lange Zeit vernachlässigt wurden, sowie bei dauerhaft unbewohnten Häusern empfohlen.

Hausumbau, Sanierung
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Altbau erworben: Folgendes ist zu beachten

Altbauten haben einen gewissen Charme, oft aber auch einen hohen Sanierungsbedarf. Einerseits kann das Gebäude schon einige Jahrzehnte alt sein und viel erlebt haben. Andererseits entspricht es vielleicht nicht mehr den heutigen Bauvorschriften und gesetzlichen Verordnungen. Bei einem Eigentümerwechsel ist der neue Eigentümer bzw. die neue Eigentümerin gesetzlich verpflichtet, das Gebäude so zu sanieren, dass es den Energiesparvorschriften entspricht. Dazu gehören zum Beispiel die Dämmung von Rohren, Dach oder Dachboden und der Austausch von alten Heizungsanlagen.

Wann muss was saniert werden?

Hier möchten wir Ihnen einen groben Überblick geben, wann welche Sanierungsarbeiten fällig werden:

  • Die Fassadenfarbe hält je nach Qualität 5 bis 10 Jahre, bevor sie erneuert werden muss.
  • Die Fassade kann mindestens 40 Jahre halten.
  • Sanierung des Daches hängt vom Material der Eindeckung ab. Diese kann zwischen 20 und 50 Jahren halten. 
  • Die Fenster und Türen können nach 25 Jahren ineffizient werden.
  • Elektrische Leitungen dürfen maximal 40 Jahre in Betrieb sein.
  • Die Lebensdauer der Wasserleitungen hängt stark von Material und Nutzungsintensität ab. Während verzinkte Stahl-Leitungen 30 Jahre halten können, halten Kupferleitungen gut 50 Jahre. 

Sanierung mit oder ohne Partner – Vor- und Nachteile 

Wenn Sie handwerklich geschickt sind und etwas mehr Erfahrung haben, spricht nichts dagegen, einfache und unkomplizierte Renovierungsarbeiten selbst auszuführen. Das kann günstiger sein, ist aber auch mit mehr Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Sie können sich auch an komplexe Renovierungsarbeiten heranwagen. Es ist jedoch empfehlenswert, sich an Fachleute zu wenden. Diese können sich schnell über die aktuellen Bauvorschriften informieren und haben Zugang zu den neuesten Technologien und Materialien. Gerade wenn es um eine Kernsanierung geht, werden Sie ohne einen Sanierungspartner nicht zurechtkommen. Die Müller Fensterbau GmbH ist Ihr zuverlässiger Partner für schnelle und hochwertige Sanierung.