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Einbrecherbanden – ihre Vorgehensweise und wie Sie sich schützen können

Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten Jahren gesunken, trotzdem ist sie noch beachtlich hoch. Im Jahr 2017 hat die Kripo Stuttgart 662 Einbrüche gezählt. Dabei handelt es sich nicht immer nur um einzelne Täter, sondern oft stecken ganze Einbrecherbanden dahinter. Wir von der Müller Fensterbau GmbH aus Stuttgart erklären Ihnen, wie diese Verbrecherbanden vorgehen und geben Ihnen Tipps, wie Sie sich vor Einbrüchen schützen können.

Wie gehen Einbrecherbanden vor?

Diebe halten sich bei ihren Raubzügen an bestimmte Muster und sind dabei extrem schnell. Die Einbrecherbanden bestehen oft aus drei bis vier Personen. Einer steht Wache, zwei durchsuchen das Haus und der Vierte wartet im Fluchtwagen. Statistisch zeigt sich, dass die meisten Einbrüche zwischen 10 und 18 Uhr stattfinden, da um diese Zeit für gewöhnlich niemand da ist. In das Haus bzw. die Wohnung gelangen die Einbrecher in zwei Drittel aller Fälle durchs Fenster. Jedoch sind auch Terrassentüren eine beliebte Schwachstelle von Wohnungen.

Da die meisten Fenster keine Sicherheitsfenster sind, benötigen die Diebe für das Öffnen der Fenster lediglich zehn Sekunden. Oftmals hebeln sie das Fenster an mehreren Stellen aus dem Rahmen. Oder sie bohren ein Loch in den Rahmen, stecken einen Bügel oder Ähnliches durch dieses und öffnen das Fenster mit dem Griff. Etwas lauter aber ebenso effizient ist die Zerstörung der Fenster durch einen Faustschlag, wobei die Faust mit Stoff schützend umwickelt wird.

Sobald die Einbrecher im Haus sind, brauchen sie zwischen vier und zehn Minuten, um es zu durchsuchen. Sie suchen gezielt nach Bargeld, Schmuck und Kleinelektronik. Dabei kennen die Profis unter ihnen jedes Alltagsversteck. Wenn die Einbrecherbanden alles durchkämmt haben, gehen sie mit ihrer Beute zum Fluchtwagen, in welchem meistens schon ein Fahrer wartet. Danach entfernen sie sich auf schnellstem Weg vom Tatort über Autobahnen oder Landesgrenzen.

Wie schützen Sie Ihr Gebäude vor diesen Banden?

Um sich vor Einbrüchen zu schützen, bietet sich unter anderem eine Einbruchmeldeanlage an. Sie schlägt Alarm, sobald die Bewegungs- und Glasbruchmelder oder Lichtschranken anschlagen. Für die Fenstersicherung empfehlen sich folgende zusätzlichen Schutzmechanismen:

  • Abschließbare Fenstergriffe
  • Aufschraubsicherungen
  • Pilzkopfzapfen

 

Diese verhindern, dass das Fenster aufgehebelt oder von innen geöffnet wird. Wer sich vor einer Zerschlagung der Fenster schützen möchte, kann sich ein durchwurfhemmendes Fenster aus Sicherheitsglas einbauen lassen, welches bei äußerer Krafteinwirkung widerstandsfähiger ist als ein normales Fenster.

Für Einbruchsicherheit bei Türen kann eine spezielle Türsicherung sorgen, wie zum Beispiel ein Einsteckschloss, ein Schließzylinder oder ein Schutzbeschlag. Für etwas mehr Geld können Sie sich auch sofort eine Sicherheitstür neu einbauen lassen.

Welche allgemeinen Schutzmaßnahmen können Sie beachten?

Egal, ob mit oder ohne eine spezielle Tür- oder Fenstersicherung: Beachten Sie, dass Sie keinesfalls Fenster oder Türen geöffnet lassen, wenn Sie nicht vor Ort sind – auch nicht angekippt. Außerdem gibt es noch weitere Dinge, die Sie tun können, um sich vor Einbrüchen zu schützen. Täuschen Sie beispielsweise Ihre Anwesenheit vor, indem Sie per Zeitschaltuhr zu einer bestimmten Zeit elektronische Geräte (Radio, TV etc.) anschalten lassen. Ebenso schreckt eine gute Beleuchtung der Außenanlage Ihres Hauses Diebe ab, da sie so von Nachbarn gesehen werden können.

Fühlen sich auch Ihre Nachbarn unsicher, so können Sie mit diesen eine Nachbarschaftswache gründen. Dabei können schon einfache Maßnahmen hilfreich sein, beispielsweise das Aufstellen von Warnschildern im Wohnviertel. Denn dann merken die Diebe, dass die Bewohner dieser Siedlung ungewöhnliche Vorkommnisse besonders genau beobachten.

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